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Was sind zusätzliche Betreuungsleistungen?

Was sind zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen?

 

Allen Pflegebedürftigen wird zusätzlich

zu den herkömmlichen Leistungen (z.B. Pflegegeld)

ein Betrag von 125 € monatlich

für die "zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen" zur Verfügung gestellt.

 

"Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen" sind zusätzliche finanzielle Hilfen die von den Pflegekassen geleistet werden.

 

Die im § 45 SGB XI (11. Sozialgesetzbuch) festgelegten Hilfen decken konkrete Aufwendungen, welche Pflegebedürftigen, bzw. ihren Angehörigen für gewisse Aktivitäten bzw. Leistungen entstehen. Im Folgenden wird erklärt, um welche Aktivitäten bzw. Leistungen es sich dabei genau handelt.

 

 

 

Wem stehen zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen nach §45 SGB XI zu?

 

Bis zum Jahresende 2014 standen die zusätzlichen Betreuungsleistungen lediglich Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz zu. Im 11. Sozialgesetzbuch werden die zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen auch "Entlastungsbetrag" genannt. Seit Jahresanfang 2015 können diese jedoch auch von Menschen ohne erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz in Anspruch genommen werden. Allerdings gilt dieses nur für Pflegebedürftige, die in einer ambulanten Wohnform (häusliche Wohnform) leben.

Lebt ein Pflegebedürftiger in einer stationären Einrichtung, kann dieser stattdessen Leistungen nach dem §87 SGB XI beziehen. Die Leistungen werden von der Pflegekasse aber direkt an das Heim gezahlt, welches für die Pflege der Person zuständig ist.

 

 

 

Was bedeutet eingeschränkte Alltagskompetenz?

 

Die Kriterien für die sogenannte eingeschränkte Alltagskompetenz sind im Gesetz festgelegt. Der Pflegebedürftige muss beispielsweise Weglauftendenzen oder eine Störung des Tag-Nacht-Rhythmus´

aufweisen, gefährliche Situationen verursachen, aggressives Verhalten zeigen oder aufweisen, dass er eine eigene Versorgung nicht (mehr) gewährleisten kann.

Diese Einstufungskriterien treffen vor allem auf demenzerkrankte Personen zu. Aber auch bei einer geistigen Behinderung oder psychischen Erkrankung können die Bedingungen erfüllt sein.

 

 

 

Wieviel Geld bekomme ich von der Pflegekasse für die zusätzlichen Betreuungsleistungen?

 

Bis Jahresende 2016 bestand ein Anspruch auf 104 € monatlich. In seltenen Fällen, bei einem erhöhten Anspruch, lag der monatliche Betrag bei 208 €.

 

Seit Anfang 2017 hat sich der Betrag mit der Einführung des Pflegestärkungsgesetzes geändert. Seitdem stehen jedem Patienten unabhängig vom Pflegegrad zusätzliche Betreuungseistungen in Höhe von monatlich 125 € von der Pflegekasse zur Verfügung.

 

Werden die Leistungen in einem Kalenderjahr nicht vollständig ausgeschöpft, können diese in das folgende Kalenderjahr übertragen werden. Dies gilt rückwirkend ab dem Jahr 2015. Voraussetzung ist hierfür das Vorliegen einer Pflegestufe bereits zu diesem Zeitpunkt.

 

Die monatliche Summe wird nicht an den Pflegebedürftigen oder dessen Angehörigen ausgezahlt. Sie kann ausschließlich für Dienstleistungen institutioneller Anbieter verwendet werden.

 

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